"Bullen" in Überform

Salzburg in der Liga seit 25 Spielen ungeschlagen

Sport
26.08.2013 10:41
Mit einem mühsam errungenen 1:0-Heimsieg gegen die Admira hat Red Bull Salzburg den Erfolgslauf in der Bundesliga prolongiert. Der Titelfavorit Nummer eins ist mittlerweile 25 Liga-Partien in Serie unbesiegt, die bis dato letzte Niederlage setzte es am 24. November 2012 mit einem 1:3 in Ried. "Das ist schon ein Zeichen der Klasse dieser Mannschaft", befand Trainer Roger Schmidt angesichts der imposanten Zahlen.

Schön langsam nähern sich die Salzburger dem Allzeitrekord der Rapidler, die im Kalenderjahr 1987 saisonübergreifend 30 Bundesliga-Spiele (22 Siege und acht Remis, davon sieben Siege und zwei Remis am Ende der Meistersaison 1986/87) am Stück ungeschlagen geblieben waren. Die Hütteldorfer können dies verhindern, gastieren sie doch am Sonntag im Schlager der siebenten Runde bei den "Bullen". "Wir wollen diesen Rekord brechen, das wäre eine super Sache für uns", meinte Mittelfeldspieler Kevin Kampl. Vor dem Rapid-Match wartet auf die Salzburger allerdings noch die Europacup-Reise nach Litauen.

In der EL praktisch durch
Nach dem klaren 5:0-Kantersieg im Play-off-Heimmatch der Europa-League scheint das zweite Match am Donnerstag gegen Schalgiris Vilnius nur noch Formsache zu sein. Doch davon wollte Schmidt vor dem Abflug Richtung Litauen nichts wissen. "Wir werden mit tausendprozentiger Konzentration in Vilnius bei der Sache sein. Wir werden nichts, aber auch gar nichts dem Zufalle überlassen."

Jantscher und Leitgeb vor Abschied
Die Zeichen ganz klar auf Abschied stehen in Salzburg bei den beiden ÖFB-Teamspieler Christoph Leitgeb und Jakob Jantscher. "Die Entscheidungen müssen in den kommenden Tagen fallen, die Situation ist für die Spieler natürlich unbefriedigend", erklärte Schmidt. Das Match gegen die Admira hatte das steirische Duo nur von der Tribüne verfolgt, Leitgeb und Jantscher spielen in den Salzburger Planungen keinerlei Rolle mehr.

Die Admira kassierte die erste Niederlage unter ihrem neuen Trainer Oliver Lederer. Allerdings präsentierten sich die Niederösterreicher auch beim Tabellenführer als harte Nuss, erst ein Handspiel von Auer und ein Elfmetertreffer von Jonathan Soriano (58., bereits achtes Saisontor) brachte die Admira zu Fall. "Wir können auch aus diesem Spiel einiges mitnehmen", bilanzierte Lederer trotz des 0:1 positiv. Sein gegenüber Schmidt gestand nach dem Schlusspfiff: "Das war ein Sieg ohne Glanz und Gloria."

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