1400 Stunden. Er werde den Ukraine-Krieg in 24 Stunden beenden, hatte Donald Trump im Wahlkampf vollmundig versprochen. Oder sagen wir zutreffender: behauptet. Nun ist er auch schon fast 1400 Stunden im Amt, der Krieg im europäischen Osten aber tobt weiter in aller Heftigkeit - auch wenn schon einige Gespräche stattgefunden haben. Darunter die garantiert geschichtsträchtige „Audienz“ des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Zelenskij im Weißen Haus, wo ihm von Donald Trump in noch nie dagewesener Art und Weise öffentlich die Leviten gelesen wurden. In der Zwischenzeit gab es Direktkontakte zwischen der Ukraine und den USA in Saudi-Arabien. Und US-Außenminister Marco Rubio telefonierte am Samstag mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow. Alles in Vorbereitung des wichtigsten Telefonats.
Wichtigstes Telefonat. Heute nämlich wollen Donald Trump und Wladimir Putin miteinander sprechen. Die Chancen auf einen „Deal“ stünden bei diesem wichtigsten Telefonat sehr gut, kündigte der US-Präsident an, um aber auch zu orakeln: „Vielleicht wird es eine Waffenruhe geben, vielleicht wird es sie nicht geben“. Jedenfalls sei bereits „sehr viel Arbeit geleistet“ worden, glaubt Trump. Man rede bereits über „die Aufteilung gewisser Vermögenswerte“ zwischen den beiden Seiten, erklärte Trump. Im Mittelpunkt stünden auch Gespräche über „Land“ und „Kraftwerke“ – also wohl über den Donbass und die Krim, die Russland annektiert hat, sowie über das Atomkraftwerk Saporischschja. Erwartet wird, dass nach dem heutigen Telefonat auch Ergebnisse präsentiert werden. Trump jedenfalls kündigte an, dass es heute vielleicht „Neues“ mitzuteilen geben könnte. Allerdings – angekündigt hat der US-Präsident – siehe oben – schon viel…
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