Wie jetzt verfahren wird, will der WBC demnächst entscheiden. Der 34-jährige Stiverne will nicht länger auf seine WM-Chance warten. "Ich will nicht glauben, dass der WBC einen Kämpfer höher bewertet als andere", meinte Stiverne in kanadischen Medien. Anderen Profis seien die Titel aberkannt worden, wenn sie nicht kämpfen konnten. Bei Klitschko würde man das jedoch nie machen, meinte Stiverne und forderte: "Alle Kämpfer sollten gleich behandelt werden."
Der in seiner Heimat als Politiker aktive Klitschko hat seinen Titel letztmals vor knapp einem Jahr in Moskau gegen den Deutsch-Libanesen Manuel Charr erfolgreich verteidigt. Seine letzte Pflichtverteidigung datiert vom 10. September 2011.
Rücktritt für Klitschko (noch) kein Thema
Klitschko beteuerte, derzeit nicht zurücktreten zu wollen. Er fühle sich noch fit. Der Sport unterstütze ihn bei seinem Vorhaben, sich um die Präsidentschaft seines Landes bei den Wahlen 2015 zu bewerben. Wenn er denn eines Tages zurücktrete, möchte er, dass sein Bruder Wladimir WBC-Weltmeister wird. Der knapp fünf Jahre jüngere Wladimir besitzt die WM-Gürtel der Verbände WBO, IBF und WBA.
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