Ohne die erkrankten Francois Fortier, Mike Ouellette und Dustin Sylvester sowie den geschonten Jamie Fraser und Sven Klimbacher erwischten die Gäste dank Powerplay-Treffern von Kapitän Benoit Gratton und Jonathan Ferland einen guten Start. Im Mitteldrittel einer durch viele Strafen geprägten Partie ging Chomutov aber mit 3:2 in Front, ehe Gratton und Markus Schlacher im letzten Spielabschnitt die Wiener Führung wieder herstellten. Mit dem raschen Ausgleich zum 4:4 brachten die "Piraten" die Partie aber in die Verlängerung, wo sie in numerischer Überlegenheit schließlich den Siegestreffer fixierten.
"Großer Schritt nach vorne"
"Wir haben im Vergleich zum Spiel gegen Bratislava einen großen Schritt nach vorne gemacht", resümierte Caps-Coach Tommy Samuelsson im Hinblick auf das Auftakt-2:6 bei Slovan Bratislava am Freitag. "Mein Team hat trotz der Umstellungen gut gespielt, ich bin zufrieden mit der gezeigten Leistung", erklärte der Schwede, der nicht zuletzt die Leistung des 19-jährigen Tormanns David Kickert würdigte. "Er hat einmal mehr bewiesen, dass er ein hervorragender Rückhalt ist."
Geglücktes Debüt von Salzburgs Neo-Trainer Jackson
Salzburg bereitete seinem Neo-Trainer Don Jackson ein geglücktes Debüt. Nach schnellen Toren durch Konstantin Komarek und Joe Motzko verteidigten die Gäste auch in mehrmaliger Unterzahl den Vorsprung und bauten diesen dank Manuel Latusa und Garrett Roe im zweiten Drittel auf 4:0 aus. Diesen Score verteidigten die "Bullen", die sich neuerlich mit vielen Strafen herumplagen mussten, unter leichter Mithilfe Fortunas auch im Schlussabschnitt.
"Das war ein Sieg der Mannschaft", freute sich Jackson. "Die Burschen haben viel Druck gemacht, schnell nach vorne gespielt und schöne Tore geschossen. Dazu haben sie nicht viele Torchancen zugelassen, auch wenn wir doch etliche Strafen kassiert haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft."
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