Dieses Wochenende gastiert der Weltcup der Snowboardcrosser in der georgischen Wintersport-Station Gudauri. Krankheitsbedingt nicht dabei: Olympiasieger Alessandro Hämmerle. Dennoch ließ es sich der Vorarlberger nicht nehmen, bei der Quali am Freitag mit seinen Teamkollegen mitzufiebern.
Nur zu gerne wäre Olympiasieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle beim Weltcup-Doppel in Gudauri (Geo) selbst am Start gestanden – ein bakterieller Infekt hatte den Montafoner aber ausgeknockt. Dennoch ließ es sich der 31-Jährige nicht nehmen, am Freitag auf der heimischen Couch die Quali für das erste Rennen am Samstag (11.30 MEZ) im Livestream mitzuverfolgen.
Starker Lauf mit Potenzial
Dabei sah er nicht nur eine klare Bestzeit von Cameron Bolton (Aus), der dem Rest des Feldes um über sechs Zehntelsekunden davonfuhr, sondern auch seinen jungen Skiclub Montafon-Kollegen Elias Leitner, der als 20. sein bislang bestes Quali-Ergebnis einfahren und damit bereits im ersten Lauf die Teilnahme an den K.o.-Heats fixieren konnte. „Das war ein starker Lauf“, freute sich der Routinier mit dem Newcomer, der diesen Winter seine erste volle Weltcupsaison bestreitet und bereits zweimal in die Punkte fahren konnte. „Es war auf jeden Fall eine Bestätigung seiner Talente und ich hoffe, dass ihm das Ergebnis auch viel Selbstvertrauen fürs Rennen gibt.“
Fünf Österreicher im Rennen um den Sieg
Da trifft der 21-Jährige im Achtelfinale auf Jake Vedder (US), Alvaro Romero (Sp) und Kurt Hoshino (D). Mit Weltmeister Jakob Dusek (5.), Lukas Pachner (6.), David Pickl (21.) und Julian Lüftner (24.) werden zudem vier weitere ÖSV-Athleten am Samstag im Kampf um den Tagessieg mit von der Partie sein.
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