Am Tag nach dem gefährlichen Vorfall am Innsbrucker Flughafen, bei dem ein halbnackter Mann auf die Start- und Landebahn gestürmt war, fragte die „Krone“ bei den Betreibern des Airports nach. Wo genau der Flitzer den Sicherheitszaun überwinden konnte, sei schon geklärt.
Was sagen die Betreiber des Airports Innsbruck zu dem Vorfall, bei dem ein Mann eine Boeing 747 stoppte, am Tag danach? Die „Krone“ hat nachgefragt. Wie Pressesprecherin Nicole Kehle meint, „konnte die Person den Sicherheitszaun überwinden. Der genaue Ort konnte auch bereits identifiziert werden“.
Wo genau der Flitzer auf das Gelände des Flughafens eingedrungen ist, könne man „aus ermittlungstaktischen Gründen“ aber nicht sagen.
Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen, die auf gesetzlichen Vorgaben basieren, werden regelmäßig evaluiert und gegebenenfalls auch angepasst.
Pressesprecherin Nicole Kehle
„Maßnahmen bestehen auf Gesetzesvorgaben“
Und wie sieht es mit einer Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen aus? „Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen, die auf gesetzlichen Vorgaben basieren, werden regelmäßig evaluiert und gegebenenfalls auch angepasst“, sagt die Sprecherin. Das erfolge aufgrund des Vorfalles „selbstverständlich“ auch jetzt.
Was bei den Evaluierungen herauskommt und ob es Anpassungen braucht, bleibt natürlich noch abzuwarten.
Bisher zwei Fälle von unbefugtem Zutritt
Auf die abschließende Frage, ob es einen vergleichbaren Fall schon einmal gab, meint Nicole Kehle: „Einen vergleichbaren Fall gab es nicht. Zweimal kam es in der Vergangenheit vor, dass sich Personen unbefugt Zutritt auf das Flughafengelände verschafft haben.“ In beiden Fällen habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung des Flugverkehrs bestanden, betont die Sprecherin.
Gefährlicher Vorfall mit Auto vor fünf Jahren
Ein brenzliger Vorfall am Flughafen ereignete sich übrigens im Juni 2020. Ein 79-Jähriger hatte am Steuer seines Autos das Bewusstsein verloren und war in einen anderen Pkw gekracht. Der führerlose Pkw durchbrach in der Folge den Begrenzungszaun des Innsbrucker Flughafens und rollte Richtung Landebahn.
Der Wagen blieb schlussendlich in der Vorfeldwiese stehen.
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