02.08.2013 17:46 |

In Behälter gefangen

Drei Männer brechen durch giftige Dämpfe zusammen

Dramatische Szenen haben sich am Freitagvormittag in Oberösterreich zugetragen. Ein 58-Jähriger war bei Malerarbeiten in einem Regenauffangbehälter aufgrund der Dämpfe bewusstlos geworden. Beim Versuch, seinen Vater zu retten, verließen auch den 20-jährigen Sohn die Kräfte, er brach zusammen. Dasselbe Schicksal ereilte dann noch einen weiteren, 21-jährigen Burschen, der dem Duo zu Hilfe eilen wollte. Die drei Männer wurden schließlich von der Feuerwehr gerettet und ins Spital gebracht.

Der 58-Jährige hatte am Vormittag gegen 10 Uhr damit begonnen, den Regenauffangbehälter in seinem Garten in Thalheim bei Wels an der Innenseite mit flüssigem Kunststofflack auszumalen. Dazu kletterte der Hausbesitzer in einen Schacht und begann mit den Arbeiten.

In Behälter gefangen
Nach rund eineinhalb Stunden waren die Dämpfe des Lacks jedoch bereits so hoch konzentriert, dass der Mann im Behälter ohnmächtig wurde. Als sein Vater nicht auf seine Rufe reagierte, bemerkte der 20 Jahre alte Sohn, dass mit dem 58-Jährigen etwas nicht stimmte. Er kletterte ebenfalls in den Schacht und fand den Mann am Boden vor. Aufgrund der Dämpfe gelang es jedoch auch ihm nicht mehr, herauszusteigen und sackte zusammen.

Die Mutter des Burschen, die den Vorfall ebenfalls bemerkt hatte, bat daraufhin einen 21-Jährigen, der gerade zufällig vorbeikam und auf dem Weg zur Arbeit war, um Hilfe. Doch beim Versuch die beiden Männer aus dem Schacht zu retten, verließen auch ihn die Kräfte – die drei waren im Auffangbehälter gefangen.

Von Florianis befreit
Die Frau alarmierte daraufhin die Feuerwehr Thalheim, die die Männer unter Atemschutz barg und in Sicherheit brachte. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung ins Klinikum Wels eingeliefert.

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