Ist das bitter! Nach dem Bauchfleck von Lukas Mrkonjic in der Quali stürzte bei der WM in Trondheim auch ÖSV-Kollege Benjamin Moser. Im Viertelfinale im Skating-Sprint stieg ihm Matz William Jenssen auf die Skier, der Norweger gibt jedoch dem Österreicher die Schuld.
Benjamin Moser und Matz William Jensen verhakten sich in einer Kurve. Beide kamen zu Sturz, für sie war der Wettbewerb früh zu Ende. „Er macht einen weiten Schritt und ich steige ihm auf die Ski“, schildert Jenssen im ORF-Interview. Und dann schimpft er über das Verhalten von Moser: „An seiner Stelle hätte ich nicht so einen Schritt gemacht. Er hätte es verhindern können und war für den Sturz verantwortlich.“
„Das sage ich jetzt lieber nicht“
Moser sieht’s ganz anders. „Ich war klar vorne und er steigt mir rauf“, so der Österreicher, der dem Norweger nach dem Sturz noch etwas zugerufen hatte. „Das sage ich jetzt lieber nicht. Das ist gescheiter, wenn man das nicht im Fernsehen sagt.“
Das Finale war das große Ziel des rot-weiß-roten Langläufers, am Ende gab’s jedoch eine herbe Enttäuschung. „Scheiße gelaufen, aber da kann man jetzt nichts mehr machen. Es ist sehr bitter“, so Moser.
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