Gute Nachricht für bis zu 120 der 329 heimischen Gemeinden, die derzeit keine Bankomaten bzw. Bankstellen haben: Nationalbank und Gemeindebund vereinbarten am Mittwoch, dass diese Ortschaften Geldautomaten über die Notenbank bekommen werden, wo die normalen Banken aus wirtschaftlichen Gründen keine aufstellen wollen. Im ersten Schritt sind 60 Bankomaten geplant.
Der Weg zum nächsten Ausgabegerät auf dem Land soll kürzer werden, teilten die beiden Institutionen am Mittwoch gemeinsam mit. „Die OeNB sorgt mit neuen Geräten für eine Lückenschließung des Bankomatennetzes“, hieß es in einer Aussendung.
Gemeinden können sich um Bankomaten bzw. Bankstellen bewerben und müssen Standort sowie Stromversorgung dafür bereitstellen. Bis 2029 haben die Banken zudem zugesichert, ihr derzeitiges Netz an Geldautomaten zu erhalten. In einer ersten Welle folgt die Einrichtung von 60 Geldmaschinen. Wann die weiteren 60 folgen, blieb vorerst offen.
Erleichterung im Alltag ermöglichen
„Ich appelliere an die betroffenen Gemeinden, diese Chance zu nutzen und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine wesentliche Erleichterung im Alltag zu ermöglichen“, so Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes.
Der Österreichische Städtebund ist laut den Angaben vom Mittwoch bestrebt, sich im Frühling dem Abkommen des Gemeindebundes mit der OeNB anzuschließen. Alle Beteiligten kündigten zudem an, den Fokus auf höhere Sicherheitsstandards zu legen.
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