Von Dach gestürzt etc.
Mehr als 20 Tote bei Schneefällen in Japan
In Japan sind seit Februar mehr als 20 Menschen bei heftigen Schneefällen ums Leben gekommen (siehe Video oben). Sechs von ihnen starben bei der Schneeräumung von Dächern, drei Hotelmitarbeitende auf dem Weg zu Reparaturarbeiten an einem Thermalbad in den Bergen.
In der Region Aomori fielen am Donnerstag in nur wenigen Stunden 25 Zentimeter Neuschnee, die Schneedecke war in einigen Ortschaften bis zu fünf Meter hoch. Einige Regionen Japans erleben seit zwei Wochen anhaltenden Schneefall. „Ich lebe hier seit zehn Jahren und so etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte ein Bewohner.
Teilweise unterbrachen die Niederschläge den Bahn- und Flugverkehr vorübergehend. Hunderte Fahrzeuge blieben auf verschneiten Straßen liegen, oftmals mussten die Fahrerinnen und Fahrer stundenlang auf Hilfe warten.
Tote in abgelegenem Bergort
In einem abgelegenen Bergort in der Präfektur Fukushima waren am Dienstag drei tote Menschen entdeckt worden. Sie hatten einen verschneiten Berg überquert, um Instandhaltungsarbeiten an einer Thermalquelle vorzunehmen. Besonders betroffen von dem Wintereinbruch sind die Gebiete entlang der Küste des Japanischen Meers, das Japan und Russland sowie Nord- und Südkorea trennt.
Entwarnung ist nicht in Sicht. Der japanische Wetterdienst JMA warnte am Donnerstag vor weiteren heftigen Schneefällen. „Wir können einen weiteren Schneesturm von alarmierendem Ausmaß erleben, wenn die Wolken bleiben, wo sie sind“, hieß es. Die Kältewelle soll zwar im Westen des Landes allmählich abnehmen, im Norden werden bis zum Wochenende aber noch starke Schneefälle erwartet.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 









Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.