Monatelang gefoltert
USA: Transmann nach Horror-Martyrium ermordet
Eine fürchterliche Tat hält derzeit die Vereinigten Staaten in Atem. Fünf Menschen sollen einen Transmann über Monate gequält und schließlich ermordet haben.
Es sei eines der „schrecklichsten Verbrechen“, zu dem sie je ermittelt habe, schilderte Kelly Swift von der zuständigen Polizeibehörde. Die Leiche des 24-Jährigen, der ursprünglich aus dem Bundesstaat Minnesota stammte, sei in der vergangenen Woche in einem Feld nahe der Stadt Canandaigua gefunden worden, teilten die Behörden mit.
Ersten Erkenntnissen zufolge sei er vor seinem Tod monatelang körperlich und seelisch missbraucht worden. Nun seien die drei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 19 und 38 Jahren wegen Mordes angeklagt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft im Norden des Bundesstaates New York mit.
„Folge der Hasskultur“
Die LGBTQ-Organisation The New Pride Agenda aus dem Bundesstaat New York zeigte sich tief erschüttert über den Mord. „Wir wissen, dass das kein Einzelfall ist. (...) Es ist die tragische Konsequenz der zunehmenden Hasskultur in unserer Gesellschaft“, schrieb sie dazu in Online-Netzwerken.

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