03.07.2013 17:54 |

Tour de France

Mark Cavendish holt Sieg auf der fünften Etappe

Der Brite Mark Cavendish hat am Mittwoch seinen ersten Etappensieg bei der 100. Tour de France gefeiert. Der Sprintstar von der Isle of Man setzte sich auf dem fünften Abschnitt über 228 Kilometer von Cagnes-sur-Mer nach Marseille im Massenspurt vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und dem Slowaken Peter Sagen durch, der nach dem dritten Top-3-Platz weiter auf den ersten Sieg warten muss. Für Cavendish war es der 24. Etappensieg bei der Tour. In der Gesamtwertung gab es keine Änderung an der Spitze, der Australier Simon Gerrans (Team Orica) führt weiter das Klassement an.

Zum Auftakt der Jubiläums-Tour am vergangenen Samstag war Cavendish durch einen Massensturz behindert worden, weshalb er sich in Bastia nicht in Szene setzen konnte. Diesmal war er aber nicht zu stoppen. "Die Mannschaft hat versucht, mich aus allem rauszuhalten. Das ist sehr gut gelungen. Ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, das ist der Start für mehr Erfolge. Wir wollen noch einiges hier gewinnen", sagte Cavendish.

Supersprinter Cavendish explodierte
Sein Rennstall Omega Pharma-Quick Step hatte ihn optimal in Position gebracht. Im schwierig zu fahrenden Zielbereich mit einer scharfen Linkskurve 450 Meter vor dem Zielstrich hielten ihn seine Teamkollegen aus dem Wind und brachten ihn zur 200-Meter-Marke. Dann explodierte Supersprinter Cavendish und ließ alle hinter sich. Der Australier Simon Gerrans vom Orica-GreenEdge-Team verteidigte in Marseille, wo es kurz vor dem Ziel einen Massensturz gegeben hatte, sein Gelbes Trikot.

Schon früh hatte sich am Mittwoch eine sechsköpfige Ausreißer-Gruppe formiert, in ihr fuhr auch Yukija Arashiro. Weil die Ausreißer zum Teil über zwölf Minuten Vorsprung hatten, fuhr der Radprofi aus dem Europcar-Team längere Zeit als erster Japaner im virtuellen Gelben Trikot. Diese Zwischenwertung hatte am Ende allerdings keine Gültigkeit mehr.

Favorit Froome guter Dinge
Bergspezialist Christopher Froome freut sich indes schon auf den Beginn der Pyrenäen-Etappen am Samstag. "Ich nähere mich meiner Topform und bin gespannt auf die Pyrenäen", sagte der britische Topfavorit für den Gesamtsieg vor dem Start zur fünften Etappe. Angeblich sei es ihm ganz recht gewesen, dass sein Sky-Team beim Mannschafts-Zeitfahren am Dienstag nicht zum Sieg gefahren war. "So früh hätten wir das Gelbe Trikot nicht gebrauchen können", erklärte der Vorjahreszweite.

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