Auch das vierte Saisonduell mit dem Villacher SV endete für die Pioneers schmerzlich – und ohne Punkte. Nachdem man in den ersten drei Partien zumeist knapp dran war, erwiesen sich die Kärntner beim 4:1-Sieg in der Vorarlberghalle als zu abgebrüht. Bitter: Da Salzburg bei den Capitals 3:5 verlor, zogen die Wiener in der Tabelle wieder davon.
„Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, hatten nicht die Intensität und die Energie, um gegen Villach zu gewinnen“, analysierte Daniel Woger, nachdem er sich mit seinen Pioneers Vorarlberg im Heimspiel den Kärntner doch deutlich mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) geschlagen geben musste. „Wir sind nicht wirklich ins 1:1 gekommen und wenn uns das gelungen ist, haben wir diese Situationen nicht für uns entschieden.“
Dabei verlief der Auftakt durchaus vielversprechend und die Hausherren fanden in der, mit über 2000 Zusehern, gut gefüllten Vorarlberghalle Chancen vor – die allerdings ungenutzt blieben und so kam es, wie es kommen musste: Nur Augenblicke, nachdem Ross MacDougall den Puck an die Stange gesetzt hatte, zog ausgerechnet der 26-jährige Vorarlberger Elias Wallenta alleine aufs Tor von David Madlener, ließ ihm mit einem Haken aussteigen und brachte die Gäste in Front (11.). „Danach haben sie es solide heruntergespielt“, sagte Woger, der in Minute 54 nur noch das Ehrentor erzielte.
Keine Schützenhilfe von Salzburg
So halten die Feldkircher weiter bei 44 Punkten, liegen sieben Runden vor Schluss aber wieder sieben Zähler hinter den zehnplatzierten Capitals. Die lagen gestern gegen Salzburg bereits 0:2 zurück, durften nach einem Kraftakt noch über einen 5:3-Sieg jubeln.
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