Es ist ein ehemaliges Gasthaus in Floridsdorf. Dort, wo Wiens Ringer-Nachwuchs hauptsächlich trainiert. Noch ist nicht alles umgebaut – man wartet auf Trainingsgeräte, die Sauna wird erst geliefert.
Klug will kämpfen
Das scheint den Ringern egal zu sein, sie kämpfen momentan um viel mehr. Der Beschluss vom Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees sieht vor, dass Ringen 2020 aus dem Programm fällt. "Ich habe Präsident Jacques Rogge schon einen Brief geschrieben. Wir kämpfen, dass dieser Sport olympisch bleibt", so Sportminister Gerald Klug, der seinen Besuch nutzte, um sich von Amer Hrustanovic und Co. einige Tipps geben zu lassen.
"Es ist wie in der Politik. Keine Angriffsfläche bieten und hoffen, dass der Gegner einen Fehler macht", scherzte Klug, der beim Probetraining auch freiwillig "Prügel" einsteckte. Aber der Herr Minister schickte Nachwuchshoffnung Florian Marchl auch gekonnt auf die Matte. Von Marchl hatte sich vor einigen Monaten übrigens auch schon krone.at-Redakteur Michael Fally "zerlegen" lassen (siehe Video in der Infobox).
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