"Das ist eine großartige Gruppe. Ich denke, wir können nur überraschen", meinte Teamspieler Raul Santos nach getaner Arbeit. Der Gummersbach-Legionär durfte als einer von vier internationalen Akteuren als Glücksfee die Kugeln ziehen. Kapitän Viktor Szilagyi war zufrieden: "Super, dass wir mit dem Veranstalter in einer Gruppe sind, denn das bedeutet, dass wir die gesamte Vorrunde in der Herzstadt der EM vor voller Halle spielen können."
Dänemark ein schier übermächtiger Gegner
Dänemark dürfte für die Auswahl von Teamchef Patrekur Johannesson (Bild) jedoch ein schier übermächtiger Gegner sein. Die Skandinavier um ihren Star Mikkel Hansen sind nicht nur regierender Europameister sondern auch Vizeweltmeister.
Die Tschechen setzten sich in ihrer Quali-Gruppe als Sieger u.a. gegen die schlussendlich gescheiterten Deutschen durch. Sie haben mit Filip Jicha vom deutschen Meister Kiel einen Weltklassespieler in ihren Reihen. Angesichts der sonst in Topf 2 wartenden Gegner Frankreich, Schweden und Island galt Tschechien dennoch als Wunschlos der Österreicher.
Mazedonien buchte das EM-Ticket als Zweiter hinter dem makellosen Weltmeister Spanien. Mit den Mazedoniern hat Österreich ohnedies noch eine Rechnung offen: Im Play-off um die WM-Teilnahme 2013 setzten sich die Ex-Jugoslawen gegen Szilagyi und Co. im vergangenen Dezember knapp (53:51) durch.
Szilagyi: "Hätte weit schlimmere Gegner gegeben"
"Es hat weit schlimmere Gegner gegeben, aber trotzdem werden wir jetzt nicht übermütig, wir sind nach wie vor eine im Vergleich kleine Handballnation, bei der viel zusammenpassen muss, damit wir diese Nationen schlagen", meinte Szilagyi.
Für Österreich ist es die zweite Endrunde. Bereits 2010 konnte man EM-Luft schnuppern, damals war die schlussendlich neuntplatzierte Truppe des isländischen Trainers Dagur Sigurdsson aber als Gastgeber fix qualifiziert.
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