Der künftige US-Präsident Donald Trump will Dokumente „zu Themen von großem öffentlichen Interesse“ zugänglich machen. Darunter sind etwa noch unter Verschluss gehaltene Akten über die Ermordung von Präsident John F. Kennedy 1963 sowie des Bürgerrechtlers Martin Luther King 1968.
„Es wird alles versucht“, sagte der Republikaner am Sonntag bei einer Kundgebung vor jubelnden Anhängerinnen und Anhängern in der Hauptstadt Washington. Im Fall von Kennedy ist der Großteil der insgesamt rund fünf Millionen Schriftstücke, Fotos, Videos, Audioaufnahmen und Artefakte in Verbindung mit dem Attentat bereits seit Ende der 1990er-Jahre komplett zugänglich.
2017 war ein Teil der bis dahin noch geheimgehaltenen Unterlagen publik gemacht worden. Auf Betreiben des US--Auslandsgeheimdiensts CIA und der Bundespolizei FBI entschied der damalige Präsident Trump aber, manche Akten weiter unter Verschloss zu lassen. Zuvor hatten die Behörden Sicherheitsbedenken geäußert.
99 Prozent schon zugänglich
Trumps Nachfolger Biden ließ dann Tausende weitere Dokumente im Zusammenhang mit der Ermordung Kennedys veröffentlichen. Laut US-Medienberichten sind aktuell bereits 99 Prozent öffentlich zugänglich. Kennedy war am 22. November 1962 in Dallas mit mehreren Gewehrschüssen getötet worden. Untersuchungen ergaben, dass der später selbst ermordete Attentäter Lee Harvey Oswald alleine gehandelt hat.
Über all die Jahre haben sich etliche Verschwörungstheorien gehalten, darunter die These, dass Kubas Regierung darin verwickelt sei oder dass Kennedy-Nachfolger Lyndon B. Johnson in Verbindung mit der CIA die Fäden gezogen habe.
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