10.06.2013 11:26 |

Flutkatastrophe

Donaupegel in Budapest bereits am Sinken

Der Donaupegel in Budapest hat nach der am Sonntagabend registrierten Rekordmarke von 8,91 Meter langsam zu sinken begonnen. Große Überflutungen blieben aus. Südlich von Budapest, wo die Scheitelwelle am Montag durchzieht, werden nun die Dämme entlang der Donau auf mögliche durchlässige Stellen überprüft.

In Budapest ist der Pegel bis Montag in der Früh auf knapp unter 8,90 Meter gesunken. Bürgermeister Istvan Tarlos rief die Bevölkerung dazu auf, Privatfahrzeuge stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Auch Besucher der Stadt sollten möglichst nicht mit dem eigenen Auto anreisen.

In Ungarn wurden entlang der Donau bis jetzt rund 1.500 Menschen in Sicherheit gebracht. An die 7.000 Personen sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

Das Rekord-Hochwasser der Donau hatte am Wochenende Ungarn erreicht. Anders als zuletzt in Deutschland und in Österreich hielten sich die Schäden aber in Grenzen. In Ortschaften wie Veröce, Nagymaros und Szentendre, die unmittelbar an der Donau nördlich von Budapest liegen, standen einige Straßenzüge unter Wasser. Auch Wochenendhäuser wurden dort überschwemmt und etliche Keller geflutet. Personen kamen in Ungarn bisher nicht zu Schaden.

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