Das familienfreundliche Science-Fiction-Abenteuer „Astro Bot“ ist zum Videospiel des Jahres gekürt worden. Bei der mit vielen Stars geschmückten Verleihung der Game Awards am Donnerstag in Los Angeles räumte das Spiel des zu Sony gehörenden japanischen Asobi-Studios den Hauptpreis ab.
Zudem triumphierte es bei der Verleihung in mehreren weiteren Kategorien, unter anderem wurde es auch als bestes Familienspiel ausgezeichnet. „Astro Bot“ dreht sich um die Weltraum-Abenteuer eines kleinen Roboters. Das Spiel wurde laut Sony bereits mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft.
Bei der Entgegennahme des Preises sagte Asobi-Chef Nicolas Doucet, eine solche Auszeichnung sei nie in den Köpfen seines 65 Mitarbeiter umfassenden Teams gewesen. Vielmehr hätten sie bei der Entwicklung nur an die Nutzer gedacht. „Es ging nur um die Kinder – vor allem, weil wir das große Privileg haben, möglicherweise das erste Spiel zu sein, das Kinder jemals in den Händen haben.“
Die weiteren Gewinner
Zu den weiteren Gewinnern zählen unter anderem „Black Myth: Wukong“ als bestes Action-Game, „Metaphor: Refantazio“ als bestes Rollenspiel, „Tekken 8“ als bestes Kampfspiel, „Frostpunk 2“ in der Kategorie „Best Sim/Strategy“, „Helldivers 2“ als bester Multiplayer-Titel oder „EA Sports FC 25“, das den Sieg in der Kategorie „Bestes Sportspiel“ einheimste. Vorschusslorbeeren heimste zudem „Grand Theft Auto VI“ ein – als jenes Spiel, das am meisten erwartet wird.
Die Game Awards gelten als weltweit wichtigster Preise der Spiele-Branche – sie werden auch als ihre Oscars bezeichnet. An der Zeremonie in Los Angeles nahmen unter anderem Schauspieler Harrison Ford und Rapper Snoop Dogg teil. Im vergangenen Jahr war das Rollenspiel „Baldur‘s Gate 3“ zum Videospiel des Jahres gekürt worden.
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