In einem emotionalen Instagram-Post hat Ski-Rennläuferin Sofia Goggia kurz vor ihrem Weltcup-Comeback, einen Einblick in ihre Gefühlswelt gewährt. Dabei wendete sie sich an ihre Mutter und zeichnet ein Bild der Höhen und Tiefen, die sie in diesem Jahr begleitet haben.
Kurz vor ihrer lange ersehnten Rückkehr auf die Weltcup-Pisten hat sich Sofia Goggia auf Instagram mit einem emotionalen Post zu Wort gemeldet. Die Italienerin veröffentlichte eine Fotoserie, in der sie etwa im Rennanzug oder zusammen mit ihrer Mutter zu sehen ist. Ergänzt werden die Bilder von einem Text, betitel mit dem Satz: „Behalte deinen Traum im Herzen“.
Es ist ein Text, der schließlich viel über das Innenleben der 32-Jährigen verrät: „Du hast mir immer diesen Satz gewidmet, geschrieben auf jeder Grußkarte, mir jedes Mal ins Ohr geflüstert, wenn ich im Begriff war, zu meinen Rennen aufzubrechen, nachdem du mir einen Kuss gegeben hattest, fest umarmt in einer deiner üblichen Umarmungen, Umarmungen, bei denen du immer gerührt warst“, richtet sie zuerst an ihre Mutter.
Eine Zeit des Leidens
Anschließend geht sie noch mehr in die Tiefe: „Diese leuchtenden Augen von dir, voller Emotionen und Befürchtungen, Befürchtungen, die ich in meinem Leben oft nur schwer ertragen konnte, habe ich mir eingeprägt und ich bewahre sie als eine Quelle deiner Liebe. Bewahre deine Träume in deinem Herzen ... und erlaube niemandem, sie dir zu stehlen‘, hast du hinzugefügt, als du mich vor dieser Reise auf dem Sofa sanft gestreichelt hast: Tränen liefen uns übers Gesicht.“
Es seien Worte, die sie verinnerlicht hätte, so Goggia. Auch wenn sie an die Zeit rund um ihren fatalen Trainingssturz im Februar zurückdenkt und die lange Leidenszeit, die anschließend folgte.: „Ich denke an jenen Tag im Februar zurück, als ich noch auf dem Schnee herumkroch, in den blauen Himmel schaute, meinen Halt spürte, aber der einzige Schmerz, den ich spürte, scharf wie ein Stich, war der meines Herzens, dessen Träume zerplatzt waren.“
Doch aus jenem tiefen Tal habe sich die 32-Jährige jetzt wieder herausgekämpft. So schließt sie ihre Botschaft auch mit optimistischen Zeilen: „Neulich, nach der letzten Runde Riesenslalomtraining in Copper, habe ich mich in den Schnee gelegt, ich habe nach oben geschaut, wie an jenem Tag, für den ich mich so sehr verflucht hatte, so wenig akzeptiert, so schwer verziehen: Ich habe in den Himmel geschaut, aber dieses Mal habe ich gelächelt, durchdrungen von einem enormen Gefühl der Dankbarkeit. Dieser Traum ist wieder einmal sehr lebendig in mir.“
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