Und täglich grüßt das Murmeltier! Schon wieder wurden in Tirol gutgläubige Menschen von dreisten Online-Betrügern abgezockt. Diesmal wurden zwei junge Frauen Opfer der Kriminellen.
Am Mittwoch erstattete eine 23-jährige Iranerin bei der Polizei in Innsbruck eine Anzeige. Sie sei bereits am 11. November auf einen Social-Media-Account aufmerksam geworden, auf dem mit Kryptowährungshandel geworben wird. „Die Frau folgte den dort angegebenen Anweisungen und installierte verschiedene Software, um in eine Kryptowährung zu investieren“, heißt es seitens der Polizei.
Zu mehreren Überweisungen verleitet
Die 23-Jährige wurde weiters aufgefordert, auf einer Internet-Webseite ein Konto zu eröffnen. In der Meinung, Kryptowährung zu erwerben, wurde die Geschädigte bis dato zu mehreren Überweisungen verleitet. Einer weiteren Aufforderung, Geld zu überweisen, um eine „coinbase“ (Handelsbrieftasche) herunterzuladen und so angeblich eine Auszahlung zu ermöglichen, kam die Frau nicht mehr nach. „Ihr entstand ein Gesamtschaden in der Höhe eines mittleren vierstelligen Eurobetrages“, so die Ermittler.
Auf Verkaufsplattform betrogen
Ebenfalls in Innsbruck erhielt eine Einheimische (26) am Montag eine Anfrage zu einem von ihr inserierten Kleidungsstück auf einer Second-Hand-Verkaufsplattform. „Die Interessentin verlagerte die Verkaufsgespräche auf einen Messangerdienst“, erklärt die Polizei. Im Zuge des Chats erhielt das Opfer einen Link, in dem sich ein Formular befand, welches die Verkäuferin ausfüllen sollte. Dort hinterlegte die junge Frau ihre Daten. Danach führte sie eine „Push-TAN“-Freigabe durch. Mehrere hundert Euro wurden daraufhin abgebucht. Am Donnerstag erstattete die 26-Jährige Anzeige bei der Polizei.
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