Das neue, lichtdurchflutete Gemeindeamt in Maishofen bietet endlich genug Platz. Moderne Büros entstanden, dazu Trauungssaal, Bibliothek und Raum für Kunst. Am Sonntag war feierliche Eröffnung.
Pläne wurden in Maishofen schon seit Jahren gewälzt, denn das alte Gemeindeamt bot einfach nicht mehr genug Platz: „Der Bürgermeister musste viele Jahre seinen Schreibtisch räumen, wenn Trauungen angesagt waren. Dann wurde alles für den Standesbeamten und die Hochzeitsgesellschaften umfunktioniert“, schildert Stefan Aglassinger, ÖVP-Ortschef und Hausherr im Neubau.
Zehn Millionen Euro ließ sich die Pinzgauer Gemeinde das zweistöckige Verwaltungsgebäude gegenüber dem alten Haus kosten. 1,1 Millionen Euro zahlte das Land dazu.
Helles Flair und viel Holz im neuen Gemeindeamt
Das Ergebnis gefällt nicht nur dem Bürgermeister. Alles ist hell. Viel Holz wurde verbaut – 900 Quadratmeter alleine an der Fassade, dazu kommen Parkett und Innenverbauten. Elf Mitarbeiter arbeiten jetzt in modernen Büros. Umzug war im August. Feierliche Eröffnung war am Sonntag mit Tag der offenen Türe.
Auch eine Gemeindebibliothek mit 5000 Medien ist eingezogen. Neben Trauungs- und extra Veranstaltungssaal gibt es auch Raum für Kunst: Nachdem das Anton-Faistauer-Forum lange um Platz gekämpft hatte, sind nun in einer Vitrine wechselnde Werke des Pinzgauers zu sehen.
Im früheren Gemeindehaus wird ins Erdgeschoß ein Bauenladen einziehen.
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