Hitzeperioden mit Waldbränden unter anderem auch im Südwesten des Weinviertels: Die Kommunen haben heuer dazugelernt und wollen, in einer der trockensten Regionen Niederösterreichs, für die Zukunft gerüstet sein. Der Plan: „TrinkWasserWeitblick 2050“.
Die Klimaveränderung wird auch in unseren Regionen langfristig Auswirkungen auf die jahreszeitliche Verfügbarkeit der Wasserversorgung haben!“ Deutliche Worte von Stefan Flotz, der für eine der trockensten Regionen Österreichs – er ist der Obmann des Regionalentwicklungsvereins Weinviertel-Süd – verantwortlich ist. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, sich zu vernetzen – denn derzeit ist nicht jede Kommune zwingend auf Extremperioden eingestellt.
Austausch planen – von Daten und auch durch Wasserleitungen
„Noch sind wir gewöhnt, dass stets Wasser aus der Leitung kommt“, erläutert Regionsmanager Alexander Wimmer. „Was aber passiert, wenn nach staubtrockenen Wochen Waldbrände ausbrechen – schlimmer als heuer ohnehin geschehen? Weiß jede Gemeinde, wie sich der Verbrauch verteilt – von Haushalten über Gewerbe bis zur Landwirtschaft?“
Das ist Ziel des Projektes „TrinkWasserWeitblick“: Wie steht es um die Verfügbarkeit – sind Brunnen in Gemeindehand oder wird auch zugekauft? „Hier sollte man durchaus beispielsweise mit Ringleitungen dort eingreifen, wo es knapp werden könnte“, so Wimmer. Die Gespräche der Ortschefs laufen auf Hochtouren, Zwischenbilanz wird Mitte 2025 gezogen – und dann geht es ins Konkretere.
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