Sie hat es geschafft! Ausgerechnet bei ihrem allerletzten Olympia-Rennen hat sich Conny Hütter die heiß ersehnte Medaille geschnappt: Im Super-G in Cortina raste die ÖSV-Dame am Donnerstag zu Bronze. Nach einer Zitterpartie kannte der Jubel im Zielraum keine Grenzen: „Das ist etwas Besonderes!“
Mit Platz vier in der Abfahrt, nach der bittere Tränen geflossen waren, und Rang fünf in der Teamkombi hatte Hütter bei ihren ersten zwei Antreten in Italien Edelmetall hauchdünn verpasst. Am Donnerstag war der Medaillen-Hunger im Super-G dementsprechend groß – und Conny gab einmal mehr volles Risiko!
Langes Zittern im Zielraum
Nach einer spektakulären und nicht fehlerfreien Fahrt schwang sie mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Führende Federica Brignone (ITA) im Ziel ab – Platz zwei! Es hieß Zittern für Hütter.
Wenig später verdrängte die Französin Romane Miradoli, die als Letzte der Topgruppe der Reihe war, die Steirerin auf Rang drei. Somit saß die Österreicherin am Schleuderstuhl. Reicht es wieder knapp nicht für Edelmetall?

Olympia-Märchen perfekt
Nein, nach 16 Jahren, vielen Hoffnungen und einigen bitteren Enttäuschungen darf sie sich endlich eine Olympia-Medaille umhängen. Eindrucksvoll nutzte „Conny Karacho“ ihre allerletzte Chance – zur großen Freude der heimischen Ski-Fans.
„Ich musste heute all-in gehen“
„Anscheinend brauche ich bissi einen Druck in meinem Leben. Ich habe gewusst, dass ich zum letzten Mal die Ringe im Starthaus stehe. Ich musste heute all-in gehen“, schilderte die 33-Jährige im ORF-Interview. Und in ihrem achten Olympia-Rennen hat's geklappt: „Es waren ein paar Fehler drinnen, aber wurscht. Diese Medaille ist schon etwas Besonderes!“ Was für ein Olympia-Märchen!
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