Warum hat Donald Trump, „der undiplomatischste Politiker“, wie ihn Sebastian Kurz im Bischofberger-Interview in der „Krone“ nennt, die US-Wahlen Woche klar gewonnen? Weil, darüber sind sich die Analysten weltweit einig, eine Mehrheit der Amerikaner eine andere Politik will – vor allem bei den so drückenden Themen Immigration und Teuerung.
Entscheidend sei, „ob die Wähler sich wirtschaftlich und sozial in einer besseren oder schlechteren Lage als bei den Wahlen davor fühlen“, schrieb Polit-Professor Peter Filzmaier in der „Krone“ in seiner Nachbetrachtung der US-Wahlen. Eine treffende Analyse, die hierzulande genauso gilt.
„Mein Leben muss wieder leistbar werden“ – das ist auch eine der zentralen Forderungen aus der vor den Nationalratswahlen gestarteten „Krone“-Initiative „Die Stimme Österreichs“, wo auch die Bewältigung der Migrations- und Asylkrise hierzulande ein Vorrangthema ist.
Sechs Wochen sind nun seit den Nationalratswahlen vergangen. Noch längst nicht zeichnet sich ab, ob ÖVP und SPÖ, die so vieles trennt, zu einer Partnerschaft zusammenfinden.
Man weiß: Voraussetzung für eine erfolgreiche Koalition sind große gemeinsame Ziele – wie entscheidende Schritte bei Migration und gegen Wohlstandsverlust zu setzen.
Doch bloß an der Macht zu sein, das wird als vorrangiges Ziel nicht reichen.
Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.