bookolino, das Literaturfestival für junge Leser, lockt von 7. bis 20. November mit Lesungen, Mitmach-Theater und Workshops ins Grazer Literaturhaus. Dank einer Kooperation mit dem Grazer Kindermuseum gibt es auch ein neues Ausstellungskonzept.
Auf diese zwei Wochen warten viele junge Bücherfans schon das ganze Jahr. Aber jetzt ist es so weit. Heute startet die 21. Ausgabe von bookolino und das Literaturfestival für ein junges Publikum hat dank Organisatorin Irene Hetzenauer wieder ein spannendes Programm anzubieten.
Buntes, dichtes Programm
36 renommierte Autoren, ausgezeichnete Illustratoren und mitreißende Schauspieler(-gruppen) liefern spannende Lesungen, interessante Workshops und lustiges Theater zum Mitmachen. Darüber hinaus wartet ganz viel Lesestoff zum Schmökern. Neben dem edel gestalteten Lesezimmer und der Bücherbörse wartet heuer natürlich auch wieder der Buchladen auf seine junge Kundschaft. Und drehte sich im Vorjahr alles um das Papier, so stehen heuer die Idee und wie sich daraus eine Geschichte entwickelt im Mittelpunkt.
Literaturhaus und Kindermuseum kooperieren
Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Grazer Kindermuseum FRida & freD, das seine Kompetenz in die Mitmach- und Buchausstellung miteinbringt. Basierend auf den prämierten Kinderbüchern „Josch der Frosch(könig)“ von Petra Piuk und Gemma Palacio (Leykam) und Michael Hammerschmids „stopptanzstill!“ (Picus) werden hier von Kuratorin Bettina Deutsch-Dabernig nicht nur bekannte Märchen ganz neu erzählt, sondern auch Gedichte und Geschichten auf Stadttiere verfasst. Zudem gibt es mit dem flexiblen, nachhaltigen Regalsystem, das in den kommenden Jahren immer wieder verwendet werden wird, auch die Chance auf verborgene Leseecken und kleine Rückzugsmöglichkeiten.
Im heurigen Jahr dreht sich alles um die Macht der Ideen und des geschriebenen Wortes.
bookolino-Organisatorin Irene Hetzenauer
Die Wichtigkeit dieser Kooperation in Zeiten sinkender Kulturbudgets betont Literaturhaus-Chef Klaus Kastberger, und Jörg Ehtreiber, Leiter des FRida & freD, freut sich darüber, dass die gelungene Ausstellung nun nicht mit dem Festivalende schließt, sondern künftig jeweils Mittwoch und Donnerstag für Schulklassen und am Sonntag für Familien – vorerst bis zum Sommer – gratis zu besuchen ist.
Dass ein spielerischer Zugang zum Lesen immens wichtig ist, darüber sind sich alle einig. Kulturstadtrat Günter Riegler sagt dazu: „Ich sehe die Literatur als Chance, in Realitäten einzutauchen, zu denen wir sonst keinen Zugang hätten.“
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