Die neue Berufskleidung der Tausenden Lebensretter in der Steiermark hebt sich farblich vom gewohnten Rot ab und soll die Sicherheit erhöhen.
Das Ganzkörper-Rot hat ausgedient, die mehr als 6000 freiwilligen und rund 900 beruflichen Sanitäter sowie etwa 600 Zivildiener in der Steiermark werden neu eingekleidet. Die Jacken strahlen in großflächigem Gelb, auch unterhalb des Knies leuchten Signalfarben. Das Prinzip dahinter: Sicherheit durch Sichtbarkeit.
14 Jahre lang war man im gesamten Rettungsdienst in unserem Bundesland weitgehend in Rot unterwegs, Anfang des kommenden Jahres folgt nun die große Umkleidung. Ab April sollen die neuen Uniformen flächendeckend im Einsatz sein. „Durch die Vorlaufzeit können wir einen raschen Wechsel im gesamten Rettungsdienst in der Steiermark garantieren“, erklärt Rotkreuz-Landesgeschäftsführer Andreas Jaklitsch.
Qualität, Funktionalität und ein besseres Gefühl
Neben der stärkeren Sichtbarkeit wurde auch auf das Trage-Gefühl geachtet, wie Rotkreuz-Präsident Siegfried Schrittwieser betont: „In Sachen Qualität, Tragekomfort und Funktionalität können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig noch höherwertige Ausrüstung bieten.“ Er ist überzeugt davon, dass sich das auf die tägliche Arbeit auswirkt: „Wo immer etwas Neues entsteht, wird auch neue Motivation erschaffen.“ Das Land Steiermark unterstützt die Erstausstattung der Sanitäter mit zwei Millionen Euro.
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