Schöttel erwartet eine harte Woche – am Samstag steht das Heimspiel gegen Nachzügler Wiener Neustadt auf dem Programm und der Wiener weiß, dass der Druck auf ihn und seine Truppe immer größer wird: "Es wird in den nächsten Tagen nicht einfach. Wir müssen die Situation, die deprimierend und frustrierend ist, jetzt einmal verarbeiten. Ich muss die Mannschaft wieder motivieren."
Schulte: "Weiterdenken, weiterarbeiten, Chancen verarbeiten"
Viel ruhiger blieb hingegen Rapids Sportdirektor Helmut Schulte, der das 1:1 zwar unter "Pleiten, Pech, Pannen" einreihte, aber trotzdem von einer hoch überlegenen Wiener Mannschaft mit sehr vielen Torchancen sprach. "Weiterdenken, weiterarbeiten und diese Chancen irgendwann verarbeiten", gab Schulte noch in den Katakomben des Tivoli-Stadions als Devise aus.
Das 1:1 hatten sich neun Innsbruck-Spieler erkämpft. Bereits nach 24 Minuten hatte Wackers Marco Kofler mit Rot (Torraub) vom Platz gemusst, in der 74. Minute Alex Hauser Gelb-Rot gesehen. Da lagen die Tiroler nach einem Treffer von Terence Boyd (66.) bereits 0:1 zurück. Dann mussten auch noch Tormann-Trainer Walter De Vora und Coach Roland Kirchler auf die Tribüne. Aber Julius Perstaller verwertete in der 82. Minute einen Abpraller zum Ausgleich und die Tiroler hatten sogar die Chance zum Siegestor durch Schütz (87.).
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