EL-Viertelfinale

Tottenham von “England-Schreck” Basel beeindruckt

Sport
05.04.2013 11:10
Der FC Basel steht mit Aleksandar Dragovic vor einem weiteren Highlight in der Vereinsgeschichte. Mit einem 2:2 bei Tottenham Hotspur stieß der Schweizer Meister am Donnerstag die Tür zum Europa-League-Semifinale weit auf. Bereits vor einem Jahr waren die Basler als "England-Schreck" in Erscheinung getreten, als sie Manchester United in der Champions League ausgeschaltet hatten.

Die neuerliche Sensation gegen ein Premier-League-Team hätte schon nach dem Hinspiel unter Dach und Fach sein können - allerdings ließen die Schweizer, bei denen Dragovic in der Innenverteidigung eine solide Partie ablieferte, viele Konterchancen aus.

Dennoch zeigte sich Tottenham-Coach Andre Villas-Boas von der Leistung der Basler beeindruckt. "Wir haben vor allem den Schaden begrenzt. Sie waren besser und hatten mehr Möglichkeiten. Diese Mannschaft war vermutlich die beste, die ich je an der White Hart Lane gesehen habe", erklärte der Portugiese.

Bales Blessur nicht so schlimm wie vermutet
Für die "Spurs" setzte es nicht nur in punkto Ergebnis einen Tiefschlag. Die Londoner verloren Aaron Lennon und William Gallas wegen Muskelverletzungen, kurz vor Schluss musste auch noch Topstar Gareth Bale mit einer Knöchelverletzung vom Platz getragen werden. Entgegen ersten Befürchtungen dürfte die Blessur aber nicht gravierend sein, laut Villas-Boas könnte der Waliser schon in zwei Wochen wieder einsatzbereit sein. Im Rückspiel in einer Woche in Basel wird der Offensivspieler somit aber definitiv fehlen.

Während mit Newcastle United (1:3 bei Benfica Lissabon) ein weiterer englischer Verein vor dem Aus steht, darf sich Chelsea ebenso wie Fenerbahce Istanbul (2:0 daheim gegen Lazio Rom) berechtigte Hoffnungen auf den Semifinal-Einzug machen. Die "Blues" setzten sich vor eigenem Publikum gegen Rubin Kasan mit 3:1 durch, wobei Fernando Torres mit einem Doppelpack zum Matchwinner avancierte.

Nicht zuletzt deshalb sieht Trainer Rafael Benitez den spanischen Welt- und Europameister auf dem Weg zurück zu alter Stärke. "Er hat zuletzt hart an sich gearbeitet und sich gesteigert", sagte der Coach über seinen 29-jährigen Goalgetter.

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