Die ausgebrochenen Tiere gehören einem Wanderschäfer, der mit seinen rund 450 Schafen vom Süd- ins Nordburgenland unterwegs sei, erläuterte der Beamte. In den vergangenen Tagen befand sich der Mann mit der Herde im Lafnitztal.
Als die Tiere die B65 blockierten, verständigten gegen 6 Uhr einige Autofahrer die Polizei. Auch ein Feuerwehrmann aus dem Ort hatte die Lage bemerkt und Alarm geschlagen. Rund 25 Einsatzkräfte rückten aus, um die Schafe aus dem Hochwasser zu retten. Einige Tiere sollen auf einer Uferböschung Zuflucht gesucht haben.
Einige Tiere im Bach ertrunken
Leider dürften einige Schafe im kalten Bach ertrunken sein. "Momentan haben wir noch keine Rückmeldung, aber es ist davon auszugehen, dass ein paar Tiere im Wasser ums Leben gekommen sind", berichtet der Polizeibeamte weiter.
Die geretteten Schafe wurden bis zum Eintreffen des Schäfers im Vorgarten des evangelischen Bethauses gehalten, wo sich ein Tierarzt um sie kümmerte. "Der Schäfer wird - unabhängig von diesem Ereignis - heute oder morgen weiterziehen und sich einen neuen Futterplatz in Richtung Norden suchen", sagte der Polizist.
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