Donald Trump hat erneut gegen die Migrationspolitik unter der aktuellen Regierung – und hier vor allem von Vizepräsidentin Kamala Harris, die ja sein Konkurrent im Präsidentschaftswahlkampf ist – gewettert. Diese hätte Tausende „Mörder“ ins Land gelassen. Diese brächten „schlechte Gene“ ins Land, tönte der 78-Jährige am Montag.
Diese Mörder, wissen Sie, ich denke, das liegt in ihren Genen. Und wir haben derzeit viele schlechte Gene in unserem Land“, sagte der frühere Präsident in einem Radio-Interview. Der Rechtspopulist setzt im Wahlkampf auf eine extrem migrantenfeindliche Rhetorik, schmäht Einwanderer ohne Papiere bei fast jedem seiner Wahlkampfauftritte und erklärt, er werde im Falle einer Wiederwahl eine Massendeportation von Migranten anordnen.
Vor seiner ersten Amtszeit (2017-2021) hatte Trump den Bau einer Mauer an der 3000 Kilometer langen Grenze zu Mexiko angekündigt, was er dann nie in die Tat umsetzte.
Apropos Mexiko: Der Republikaner hat auch eine massive Verschärfung seiner protektionistischen Handelspolitik angekündigt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wisconsin drohte er am Sonntag mit Zöllen von bis zu 200 Prozent auf aus Mexiko importierte Fahrzeuge. „Wir werden nicht zulassen, dass diese Autos in die Vereinigten Staaten kommen“, sagte Trump auf einem Flughafen in Juneau im Bundestaat Wisconsin.

Rennen weiterhin sehr eng
Vier Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 5. November liegen die Kontrahenten Trump und Harris in den Umfragen vielerorts gleichauf. Aufgrund der Besonderheiten des US-Wahlsystems wird die Wahl voraussichtlich in nur einigen wenigen Bundesstaaten entschieden, in denen der Wahlausgang besonders knapp ist.
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