Seit 2017 macht die Obervellacherin Reinhild Wendl Frauen in Afrika zu Schneiderinnen – damit sie nicht mit dreizehn Jahren heiraten müssen ...
„Die Schule ist mein Herzensprojekt“, erklärt Reinhild Wendl (84) aus Obervellach, warum sie seit 2017 mehr als 300.000 Euro an Spenden lukriert hat. In Tansania finanziert sie damit eine eigene Schneiderinnenschule: „Damit die Mädchen und Frauen nicht gezwungen sind zu heiraten“, so der Grundgedanke.
„Mama Wendy“, wie Wendl liebevoll genannt wird, ist selbst Schneidermeisterin, hat bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen abgeräumt, bevor sie dem Ruf nach Afrika gefolgt ist: „Es ist so schön, dort unten zu helfen! Meine Mädchen sind mir sehr dankbar, aber nicht für das Geld, sondern die Zeit, die ich bei ihnen verbringe“, schildert die Obervellacherin, die von Adalbert Holzfeind als Herzensmensch nominiert wurde: „Ihr Herz ist immer offen – ganz besonders für Afrika“, weiß der langjährige Freund.
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