Eine bewegte Saison liegt hinter Motocross-Fahrer Marcel Stauffer. Beim Motocross of Nations in England will er sich noch einmal richtig beweisen. Allein die Teilnahme daran sieht der Nußdorfer als großes Privileg.
Innerhalb von elf Monaten „durch die Hölle und wieder zurück“, beschreibt es Motocross-Fahrer Marcel Stauffer treffend. Nach seinem schweren Sturz mit drei Wirbelbrüchen im November vergangenen Jahres hat er sich wieder zurückgekämpft und steht am Wochenende vor einem Karrierehighlight: dem Motocross of Nations im englischen Matterley Basin. „Es ist richtig cool, dass ich da nominiert worden bin“, ist dem 23-Jährigen die Freude anzumerken.
Denn der Bewerb gilt als eines der wichtigsten Rennen in diesem Sport, Teams aus über 40 Nationen treten gegeneinander an. Für Österreich stehen neben Stauffer, der im MXGP startet, Michael Sandner (MX2) und Michael Kratzer (MX Open) am Start. „Da geht es richtig zu, an der Stimmung wird es sicher nicht scheitern“, weiß Stauffer. In der Quali am Samstag will er in die Top-Ten fahren, damit er dem Team Österreich so gut wie möglich helfen kann, in das A-Finale am Sonntag einzuziehen. Dort will der Flachgauer einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.
Das ist der Lohn für harte Arbeit, die der Nußdorfer in den vergangenen Monaten investiert hat. Nach einer langen und intensiven Rehaphase stand er bei mehreren Rennen wieder am Podest, holte sich auch den EM-Titel im EMX-2-Takt. „Dass ich jetzt hier stehe und mich als Europameister bezeichnen kann, ist schon unglaublich.“
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