Nach ÖVP und SPÖ am frühen Montagabend war am Dienstag auch die KPÖ im Visier eines Cyberangriffs. Bei sogenannten DDoS-Angriffen war das Ziel eine Überlastung des Netzwerks, was zu entsprechenden Ausfällen führt. Dies war auch bei der Kleinpartei der Fall, deren Website derzeit (Stand: 14.20 Uhr) nicht abrufbar ist.
Zu Kompromittierungen anderer Systeme sei es nicht gekommen, teilte die Partei der APA mit. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Homepage wieder zugänglich zu machen. Im Endspurt eines Wahlkampfs ist das natürlich unangenehmen“, so KPÖ-Spitzenkandidat Tobias Schweiger.
Erst Montag waren ÖVP und SPÖ Opfer eines Hackerangriffs geworden – krone.at berichtete. Dem Vernehmen nach hat es sich ebenso um eine sogenannte DDoS-Attacke gehandelt.
Angriffe nur eine Generalprobe?
Die DDoS-Attacken - darunter versteht man verteilte Netzwerkangriffe (Distributed Denial-of-Service) - gegen ÖVP und SPÖ, wurden allesamt ungefähr zur gleichen Uhrzeit (gegen 17 Uhr) und wohl nicht zufällig kurz vor der Nationalratswahl am Sonntag durchgeführt.
Waren diese Attacken vielleicht nur Probeangriffe, für einen viel größeren Übergriff am Sonntag?
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