Bei „Sport und Talk im Hangar 7“ war die Derby-Schande von Wien natürlich auch ein großes Thema. Rapid-Sportboss Markus Katzer sagte, dass man „in aller Härte“ gegen die Verantwortlichen vorgehen müsse. Was eine mögliche Strafe gegen Heimteam Rapid betrifft, meinte Neo-LASK-Trainer Markus Schopp, dass ein im Raum stehender Punkteabzug „niemandem etwas“ bringe.
„Man muss sich überlegen, wie man die verantwortlichen Leute zu Rechenschaft ziehen kann“, so Schopp, der eine drakonische Strafe gegen Rapid in Form eines Punkteabzugs nicht begrüßen würde. „Das bringt niemandem etwas“, so der neue Coach des LASK.
„Keine Lippenbekenntnisse“
Katzer wollte nicht spekulieren, welche Strafe sein Klub ausfassen werde. Vielmehr sei es wichtig, konsequent zu sein, „gewisse Dinge dürfen nicht mehr passieren, es darf keine Lippenbekenntnisse geben“. Es seien „von jeder Seite“ Fehler passiert, daraus müsse man lernen und in aller Härte damit umgehen.
Ex-Austria-Kicker und TV-Experte Florian Klein sagte, dass es ein „Wahnsinn“ sei, dass man mittlerweile „mit der Familie nicht ins Stadion gehen“ könne. Er sprach sich für rigorose Stadionsperren aus und hofft nicht, dass in Zukunft bei Wiener Derbys keine Auswärtsfans mehr zugelassen sind.
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