Manchmal skurrile Blüten treiben die Bilder nach der Unwetterkatastrophe, wie etwa am Stausee Ottenstein im Waldviertel. Dort sanken mehrere Schiffe an den Anlegestellen. Warum das so war und warum dies eigentlich sogar auch zum Teil positiv aufgefasst wird.
Bereits Tage vor der drohenden Flutkatastrophe erklärte die EVN, dass man den Stausee stark absenken müsse, um auf die Wassermassen vorbereitet zu sein. Das löste einen echten Kraftakt im Gut Ottenstein aus, um die Steg-Anlagen und mehr als 400 Boote zu sichern.
Riesiger Zusammenhalt der Menschen
„Es gibt hier einen echt guten Zusammenhalt in der Region. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag fast rund um die Uhr im Einsatz – viele Freiwillige unterstützten uns“, erklärt Alexander Warringer vom Gut. Denn sogar bei der Vorbeifahrt hätten Menschen angehalten, um zu fragen, ob sie irgendwo mithelfen können.
Schiffe müssen nun geborgen werden
Einige der Bootsbesitzer konnten aber nicht erreicht werden – ohne Einwilligung durfte man das fremde Boot auch nicht angreifen. So lief ein geringer Bruchteil der Boote – es war nur jedes Hundertste – auf Grund oder sank, als sich der Pegel wieder erhöhte.Die Schiffe sollen bald geborgen werden.
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