Vorarlbergs Skispringer sind in diesem Sommer in einer beneidenswerten Form. Nachdem sowohl Niklas Bachlinger als auch André Fussenegger und Ulrich Wohlgenannt bereits über Siege im FIS-Cup jubeln durften, schaffte es Wohlgenannt nun auch im Grand Prix – dem inoffiziellen Sommer-Weltcup – aufs Podest.
„Auch wenn aufgrund des zeitgleich in Stams stattfindenden Conticups und der Tatsache, dass es dort um einen Weltcup-Quotenplatz ging, nicht die absoluten Topleute beim Grand Prix in Rasnov dabei waren, muss man dennoch zuerst mal seine Leistung bringen und so abliefern, wie es Uli Wohlgenannt getan hat“, sagte Christoph Kraxner, Sportdirektor der Nordischen im Vorarlberger Skiverband.
Der 30-jährige Dornbirner war dort am Wochenende auf die Ränge zwei und vier gesprungen, ist nun in der GP-Gesamtwertung als zweitbester ÖSV-Adler hinter Stefan Kraft Zehnter. „Für Uli war die Nichtberücksichtigung für die ÖSV-Kader ein Weckruf und er hat über den Sommer sehr gut gearbeitet.“
Ebenso wie auch der Dornbirner André Fussenegger und der Schoppernauer Niklas Bachlinger. „Mit dem Brandner Richard Schallert haben sie am Stützpunkt in Innsbruck den perfekten Trainer“, ist Kraxner überzeugt, weiß aber auch, dass der Kampf um einen Platz im rot-weiß-roten Weltcupteam extrem hart wird. „Wir hatten bereits in der vergangenen Saison eine extrem hohe Dichte innerhalb des Teams und ich glaube, dass die im Hinblick auf diesen Winter noch größer geworden ist.“
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