Das Overtime-3:4 war für Eishockeyliga-Meister Salzburg die neunte Niederlage bei einem Liga-Saisonauftakt. Zum Heimstart heute, Sonntag, wartet auf Bulls gegen Italiener schon die nächste Bewährungsprobe.
Die beste Nachricht nach dem Overtime-3:4 zum Eishockeyliga-Auftakt in Klagenfurt: Trotz des Virus, das seit der Champions League-Reise in der Bulls-Kabine umgeht, und den damit verbundenen gravierenden Ausfällen gerade in der Verteidigung hatte der Champion den Erzrivalen am Rande einer Niederlage. „Ehe wir dann sechs Strafminuten in den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit kassierten“, stöhnte Trainer Oliver David. Nachdem sich die Bulls teuer verkauft, die im Brennpunkt stehenden jungen Cracks einen guten Job gemacht hatten.
Dafür gab es auch Lob von Routinier Peter Schneider, der aber über die Schlussphase mit zwei Gegentoren in Unterzahl erklärte: „Dann haben wir es Kindergarten-mäßig hergegeben. Es ist wirklich ärgerlich.“ So stand am Ende die vierte Saisonstartniederlage (gesamt sechs Treffs) gegen KAC, die neunte seit dem Liga-Einstieg 2004. Bis ins Penaltyschießen ging es überhaupt erst einmal: beim 4:5 daheim gegen Wien 2015.
Da nicht zu erwarten ist, dass sich am verkürzten Lineup auf die Schnelle Entscheidendes ändern wird, nun auch Auer verletzt fraglich ist, steht beim Eisarena-Heimstart heute – freier Eintritt für Frauen – gegen Asiago die nächste Bewährungsprobe an.
„Wir erwarten wieder ein hartes Spiel, wollen aber mit Kampf und Teamzusammenhalt dagegenhalten“, ist Schneider überzeugt, dass den Zuschauern etwas geboten wird.
Die Freitag spielfreien Italiener starten ausgerastet in ihre dritte Eishockeyliga-Spielzeit. In der sollen unter dem neuen Coach Ron Fogarty erstmals die Play-offs erreicht werden.
Heute: Red Bull Salzburg – Asiago (16.30), KAC – Olimpija Laibach (16), Innsbruck – Graz (17.30), Bozen – Pustertal (18), Villach – Vienna Capitals (19.30).
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