Bayerns Sportvorstand Max Eberl gesteht, Zweifel gehabt zu haben, ob der Klub mit der Entscheidung, Vincent Kompany als neuen Trainer einzustellen, auch wirklich richtig gehandelt habe. Gedanken, die der 50-Jährige mittlerweile bereut.
„Abgesagt haben Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick. Die wollten nicht. Nachdem Rangnick abgesagt hat, haben wir noch mal mit Kompany gesprochen, der von Anfang an auf unserer Liste stand, die 15 Trainer umfasste“, schilderte Eberl im „Doppelpass“.
„Mit Fragezeichen zu versehen“
Der Sportdirektor habe sich dabei die Frage gestellt, ob es denn wirklich klug sei, der Mannschaft einen Trainer, der gerade dreieinhalb Jahre Erfahrung als Profi-Trainer hat und aus der Premier League abgestiegen ist, zu präsentieren. „Das ist bei Bayern vielleicht erst mal mit Fragezeichen zu versehen. Diesem Gedanken habe ich am Anfang – und darüber ärgere ich mich – zu viel Gewicht gegeben“, so Eberl heute.
Am Ende habe er dem Schicksal vertraut und Kompany an die Säbener Straße geholt. Eine Entscheidung, die Eberl bislang nicht bereut – im Gegenteil. Die ersten drei Ligaspiele konnte der FC Bayern allesamt gewinnen, ist somit Tabellenführer. Das war den Münchnern zuletzt 2018 unter Niko Kovac gelungen.
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