Joao Palhinha hat beim 6:1-Sieg der Bayern gegen Kiel sein Pflichtspiel-Startelf-Debüt gefeiert und dabei gezeigt, dass er für die Mannschaft noch sehr wichtig werden kann. Anschließend lobt der Portugiese aber einen Mitspieler, der zu einem Freund und wie ein Coach für ihn geworden sei. Dabei handelt es sich ausgerechnet um seinen „Konkurrenten“ Joshua Kimmich.
„Er ist schon ein guter Freund geworden, ein Top-Spieler. Einer der Besten auf dem Platz und für mich ein Coach“, erklärte Palhinha nach dem Spiel und sorgte damit durchaus für Aufsehen. Denn die beiden Profis kämpfen um einen Platz im Mittelfeld des Rekordmeisters. Nach der Verpflichtung des Portugiesen war die Zukunft des deutschen Nationalspielers bei Bayern sogar infrage gestellt worden.
Doch mittlerweile hat sich die Situation zwischen Kimmich und Bayern wieder entspannt. Beide Seiten schlagen versöhnliche Töne an und eine Vertragsverlängerung scheint gut möglich sein. Zudem spielt Kimmich bei Trainer Vincent Kompany eine neue hybride Rolle und könnte sich wieder zum Schlüsselspieler entwickeln.
Für Laimer wird er schwer
So oder so hat die ganze Angelegenheit das Verhältnis der beiden Spieler wohl nicht belastet. Kimmich scheint sich auf und neben dem Platz mit seinem neuen „Konkurrenten“ gut zu verstehen. Möglicherweise stehen sie häufiger gemeinsam auf dem Platz – zum Leidwesen von ÖFB-Legionär Konrad Laimer, Leon Goretzka und Top-Talent Aleksandar Pavlovic.
Palhinha fühlt sich jedenfalls in München wohl. Für Kimmich findet er noch mehr lobende Worte und gibt zu: „Er hat mein Alter, aber ich habe ihn schon früher bewundert.“ Aber auch zu seinen anderen „Konkurrenten“ im Mittelfeld hat er ein gutes Verhältnis. Dass er nicht immer in der Startelf stehen konnte und auch künftig vielleicht nicht immer kann, ist dem 29-Jährigen bewusst: „Ich bin beim besten Verein der Welt. Es ist Teil eines Prozesses. Ich kann stolz sein.“
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