Die Katze ist aus dem Sack, Star-Designer Adrian Newey hat bei Aston Martin unterschrieben. Als Grund nannte der Engländer, er wolle sich „neuen Herausforderungen“ stellen, Ralf Schumacher vermutet zudem, dass der jahrelange Red-Bull-Mitarbeiter mit seiner Umgebung beim Weltmeister-Rennstall nicht mehr zufrieden war.
„Newey ist erfolgsverwöhnt, aber er ist auch dafür bekannt, dass er den Erfolg garantiert und mitbringt. Und das muss natürlich sein Ziel sein. Er hat da alles, was er braucht“, so Schumacher bei Sky. Allerdings bräuchte das Mastermind auch gewisse Rahmenbedingungen. „Er muss sich wohlfühlen, er muss absolutes Vertrauen haben. Das war bei Red Bull nicht mehr der Fall.“
Zwei Monate sieglos
Im Bullenstall herrscht seit Saisonbeginn – angefangen mit dem Sex-Skandal um Teamchef Christian Horner – immer wieder Unruhe. Berichten zufolge soll der Haussegen beim österreichisch-britischen Rennstall gewaltig schief hängen, was sich auch auf die Personalsituation sowie die Ergebnisse auswirkt. Über zwei Monate sind mittlerweile vergangen, seit Red Bull seinen letzten Rennsieg einfahren konnte.
Von all den teaminternen Problemen, habe Newey die Schnauze voll gehabt, vermutet Schumacher: „Er möchte einfach Motorsport machen. Er möchte begeisterte Leute um sich herum haben, die keine Befindlichkeiten haben, sondern nur ein Ziel, schnelle Autos zu bauen und Rennen zu gewinnen.“
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