Zu einem mehrtägigen Trip nach Moldawien haben sich zahlreiche Vorarlberger Feuerwehrleute aufgemacht. Ziel war es, die Kameraden vor Ort zu unterstützen.
Es ist nicht der erste Trip, den heimische Feuerwehrleute nach Moldawien unternommen haben – und es wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein. Schon seit Jahren unterstützen die Vorarlberger Florianis die Kollegen in Moldawien, einem der ärmsten Länder Europas.
Anfang September hat sich ein Konvoi mit zwölf in Vorarlberg ausrangierte Feuerwehrautos aufgemacht, um von Rankweil über Rumänien bis nach Moldawien, das an die Ukraine grenzt, zu fahren.
Vor Ort wurden die Fahrzeuge an die moldawischen Kameraden übergeben. Aber damit war der Auftrag noch nicht erledigt, denn die Vorarlberger Florianis schulten die „Feuerwehr-Neos“ auch an den Fahrzeugen ein. Nur mit der Unterstützung aus dem Ausland gelingt es, in Moldawien das Netz der Freiwilligen Feuerwehr weiter auszubauen und auf halbwegs solide Beine zu stellen. Zwar gibt es eine Berufsfeuerwehr, doch bis diese dann tatsächlich auf den schlechten Straßen zum Ort des Geschehens gelangt, ist der Schaden oft bereits angerichtet.
Durch die Hilfsgüter kann Abhilfe geschaffen werden. Die Feuerwehr Bildstein etwa bildete nun eine gänzlich neu gegründete Floriani-Einheit in Lalova aus, die Feuerwehr Bregenz-Fluh überstellte eines ihrer Kfz nach Mateuti – somit konnte auch dort die erste Freiwilligen-Einheit gegründet werden. Aber auch die Berufsfeuerwehr wird unterstützt – etwa mit Equipment wie Belüftern.
Dankbarkeit vor Ort
Das Engagement aus Vorarlberg kommt vor Ort jedenfalls gut an, die Bürgermeister der betreffenden Kommunen sind begeistert von der kollegialen Hilfe.
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