Und Karl-Heinz Rummenigge ergänzte: "Der Trainer macht alles richtig - und die Mannschaft macht es auch sehr gut. Wir spielen guten, attraktiven, erfolgreichen Fußball", lobte Bayerns Vorstandsvorsitzender.
Vorzeitige Gratulationen wollten die Münchner, bei denen David Alaba in der Viererkette wieder eine starke Leistung ablieferte, trotz des souveränen Erfolgs vor fast 60.000 Zuschauern aber nicht entgegennehmen. "Das 3:1 tut sehr gut, aber es ist noch nichts entschieden. Sie haben sehr spielstarke Spieler, wir müssen im Rückspiel 100 Prozent Gas geben", sagte der in München gesperrte Bastian Schweinsteiger.
Heynckes: "Wir sind in überragender Form"
Der Vorjahresfinalist schlug durch Tore von Toni Kroos (7.), Thomas Müller (21.) und Mario Mandzukic (77.) dreimal zu und übertrug seine Dominanz aus der Bundesliga auf die europäische Bühne. Das 3:1 war der siebente Pflichtspielsieg en suite. "Wenn man bei einer englischen Mannschaft 3:1 gewinnt, dann ist das ein großer Erfolg. Wir haben einen super Start hingelegt und besonders in der ersten Halbzeit ein exzellentes Spiel gezeigt", freute sich Coach Jupp Heynckes. "Wir sind im Moment in einer überragenden Form."
Das soll sich auch in den kommenden Partien keinesfalls ändern. Am Samstag geht es in der Meisterschaft gegen Werder Bremen, das ist wiederum die Generalprobe vor dem prestigeträchtigen DFB-Cup-Viertelfinalduell mit Borussia Dortmund am Mittwoch. "Wir haben einen guten Lauf und wollen nicht, dass er aufhört", verkündete Mandzukic nach seinem Champions-League-Premierentreffer.
Arsenals Misere geht weiter
Während die Bayern auf Wolke sieben schweben, wird bei den Londonern die Kritik auch an Coach Arsene Wenger immer größer. Nur wenige Tage nach dem blamablen FA-Cup-Aus gegen den Zweitligisten Blackburn wurde wohl auch die letzte Chance des Meisterschaftsfünften auf einen Saisontitel so gut wie verspielt. "Natürlich wird es im Rückspiel unglaublich schwierig, aber wir werden alles versuchen, es noch möglich zu machen. Dinge können sich manchmal schnell ändern, wir geben die Hoffnung nicht auf", betrieb der Arsenal-Coach Zweckoptimismus.
Die Londoner müssen sich aber wohl damit abfinden, auf dem Weg ins Endspiel am 25. Mai im Wembley-Stadion schon im Achtelfinale hängen zu bleiben. "Das Ergebnis spricht Bände. Wenn man auswärts drei Tore machen muss, wird das schwierig", ist sich Arsenal-Torschütze Lukas Podolski bewusst. Nur nach seinem Treffer hatten die Londoner kurzzeitig auf den Ausgleich hoffen dürfen.
Trotz des aktuellen Negativtrends stehen die Spieler hinter ihrem Trainer. "Der Trainer ist 16 Jahre da und hat einen großartigen Job gemacht, deshalb sollte man ihn nicht hinterfragen. Es liegt an uns Spielern, am Platz Verantwortung zu übernehmen und die nötige Leistung zu bringen", sagte Jack Wilshere.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.