Sie leitet den Wiener Wahlkampf und ist SPÖ-Landesparteisekretärin unter Michael Ludwig: In der „Krone“ spricht Barbara Novak über (zu viel) Zuwanderung, 4600 Euro Sozialhilfe für eine syrische Großfamilie und Koalitionsverhandlungen mit Andreas Babler. Und sie macht eine klare Ansage Richtung Gemeindebau: Was sich für deren Bewohner bald ändern könnte.
„Krone“: Frau Novak, was, glauben Sie, würde Bruno Kreisky zum aktuellen Zustand der SPÖ sagen?
Barbara Novak: Bruno Kreisky würde sich insbesondere über die Themenwahl sehr freuen: Bildungspolitik ganz voranzustellen und den Kampf gegen Kinderarmut in den Mittelpunkt zu rücken.
Jeder Parteivorsitzende seit Werner Faymann wird von der eigenen Partei in die Wüste geschickt, das Rechenchaos rund um Andreas Babler zur Wahl des Parteivorsitzenden tut heute noch körperlich weh, in der Causa Luger wird um die Wette gelogen, die Wiener SPÖ zerpflückt kurz vor der Wahl das Programm des Chefs. Wieso sollte man dieser Sozialdemokratie seine Stimme geben?
Also die Wiener Partei stand und steht immer an der Seite der Bundesparteivorsitzenden und zur Bundespartei. Das haben wir auch schon im EU-Wahlkampf bewiesen. Und es gibt ganz viele Gründe, warum man die SPÖ wählen sollte. Etwa für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Gesundheitsversorgung und leistbares Wohnen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.