Im internationalen Fußball sind in diesem Sommer bisher umgerechnet rund 5,85 Milliarden Euro für Spielertransfers geflossen. Das gab der Weltverband FIFA in seiner „International Transfer Snapshot“ genannten Analyse für etwa 11.000 Transfers in der Zeit vom 1. Juni bis 2. September bekannt. Höher waren die Transferausgaben für Profifußballer bisher nur im vergangenen Jahr (6,72 Milliarden), als die saudi-arabische Liga mit ihren Großinvestitionen begann.
Der teuerste Spieler dieses Transfersommers ist der argentinische Weltmeister Julian Alvarez, der für rund 75 Millionen Euro von Manchester City zu Atlético Madrid wechselte. Die mit Abstand höchsten Transferausgaben weltweit verzeichnete erneut die englische Premier League, in der selbst kleinere Clubs wie AFC Bournemouth, Brighton & Hove Albion oder Aufsteiger Ipswich Town in den vergangenen Wochen mehr als 100 Millionen Euro für neue Spieler ausgaben.
Rekord im Frauenfußball
Mehr als eine Verdoppelung der Transferausgaben verzeichnete laut FIFA-Bericht der internationale Frauenfußball: 6,15 Millionen Euro im Sommer 2024 im Vergleich zu 2,73 Millionen ein Jahr zuvor. Einen Transferrekord stellte in diesem Jahr der US-Club Bay FC auf, als er die Offensivspielerin Racheal Kundananji aus Sambia für umgerechnet 735.000 Euro von Madrid CFF verpflichtete.
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