Was ORF nicht zeigte

Störaktion von „Vladimir“ während Kickl-Interview

Innenpolitik
19.08.2024 22:06

Dass Herbert Kickls FPÖ nicht gerade Distanz zu Russlands Machthaber Wladimir Putin wahrt, führte zu einer humoristischen Störaktion während des ORF-„Sommergesprächs“. Auf dem Traunsee entrollten Aktivisten der Partei Wandel ein Plakat mit der Aufschrift „From Putin with Love“.

„From Russia with Love“ ist nicht nur der Originaltitel des James-Bond-Streifens „Liebesgrüße aus Moskau“, daran angelehnt war auch die humoristische Aufschrift jenes Plakates, mit dem Aktivisten auf dem Traunsee das ORF-„Sommergespräch“ von FPÖ-Chef Herbert Kickl unterbrechen wollten.

Die Partei Wandel, die bei der Nationalratswahl unter dem Namen KEINE antritt, postete anschließend das Video zur Störaktion: 

Die blaue Misere mit Russland
Zu sehen war die Protestaktion, die auf die wiederholte Kritik diverser FPÖ-Funktionäre an den EU-Sanktionen als Folge des Ukraine-Krieges abzielte, im ORF nicht. Nur Moderator Martin Thür ging kurz mit einem Satz darauf ein: „Ich glaube, da versucht jemand, die Sendung zu stören“, sagte er, bevor er dem FPÖ-Chef seine abschließenden Fragen stellte. 

(Bild: APA/fotokerschi.at)
(Bild: APA/fotokerschi.at)

Die Russland-Nähe der Freiheitlichen hatte immer wieder für Unmut selbst in der eigenen Parteibasis gesorgt. Hochrangige Politiker der Blauen waren immer wieder in Russland zu Gast, Kickl und andere hatten immer wieder gegen EU-Sanktionen gewettert.

Im „Sommergespräch“ selbst hatte sich Kickl betont staatsmännisch gegeben. Nur beim Thema Corona kam er etwas in Fahrt, gab sich aber in Sachen Migration und Asyl äußerst zurückhaltend. Heftige Kritik übte der FPÖ-Chef vor allem an der Wirtschaftspolitik der bisherigen Regierungsparteien. 

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