Nach seinem Wechsel von der Austria zu Grosseto im Jänner 2008 hatte der Stürmer sofort eingeschlagen, mit Toren in der Serie B überzeugt. Im Vorjahr half er mit, dass Hellas Verona den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse schaffte. Aber Pichlmann wollte mehr, nahm im Sommer ein Angebot von Spezia an, um mit dem Klub den Sprung in die Serie A zu schaffen. Nur: Spezia kämpft um den Klassenerhalt – und Pichlmanns Einsatzminuten lagen nahe am Nullpunkt.
Pichlmann spielte mit Manager Kreissl einst gemeinsam
Sein Berater Max Hagmayr hatte den zweifachen Teamstürmer zuerst der Admira angeboten, die sich aber für den Spanier Daniel Segovia entschied. Durch den Ausfall von Friesenbichler, der sich neuerlich einer Zehenoperation unterziehen muss, wurde Wiener Neustadt aktiv. Pichlmann spielte mit Klubmanager Günter Kreissl einst gemeinsam bei Donawitz. Letzterer hält sich bedeckt: "Unser Wunschstürmer kämpft bei seinem Verein noch um die Vertragsauflösung."
Was Pichlmann, der nach wie vor im Besitz von Hellas ist, bestätigt: "Das gilt es noch zu klären." Die Verhandlungen mit Wiener Neustadt sind weit fortgeschritten. "Der Wechsel würde mich reizen, zumal es der einzige Klub in Österreich ist, der zurzeit einen Strafraumstürmer sucht." Seine Frau und die beiden Kinder kehrten bereits im Sommer in ihr Haus an den Stadtrand von Wien zurück – nicht weit entfernt von Wiener Neustadt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.