„Krone“-Gemeindeserie

Bürgermeisterin: „Sind bei Finanzen stabil“

Salzburg
17.02.2026 08:00

Vor einem Jahr wurde Bürmoos fast zur Ausgleichsgemeinde. Jetzt träumt Bürgermeisterin Cornelia Ecker schon wieder von neuen Projekten – wenn es sich finanziell auch ausgeht. Kleinere Sachen stehen heuer auf jeden Fall auf dem Programm.

Wir haben einen strengen Konsolidierungspfad eingeschlagen“, sagt Bürgermeisterin Cornelia Ecker (SPÖ) und fügt hinzu: „Da hilft mir meine Erfahrung aus der Privatwirtschaft sehr.“ Noch vor einem Jahr hatte die finanzielle Situation in Bürmoos anders ausgesehen. Die Gemeinde wäre fast in den Finanzausgleich gerutscht. Jetzt sind die Finanzen wieder stabil, wie die Ortschefin erklärt. Jeweils 400.000 Euro werden heuer in Sanierungen von Straßen und Leitungen – Wasser und Kanal – gesteckt. „Da haben wir durch den moorigen Boden immer wieder Probleme“, erklärt Ecker, die Sanierungen generell nicht gerne aufschiebt, um nicht einen Investitionsstau zu verursachen.

Bürmoos.
Bürmoos.(Bild: Markus Tschepp)

Einen Schritt will Bürmoos bei einem neuen Kindergarten vorwärtskommen. Da finden heuer die Planungen statt. Sieben bis zehn Millionen Euro wird ein Neubau kosten. „Da müssen wir noch was ansparen.“ Diesen könnte man früher brauchen als geplant. Denn Bürmoos wächst kräftig und zwei große Wohnblöcke sind noch im Entstehen. Die MINT-Mittelschule im Ort ist schon voll

Für Ecker ist klar, dass das Vereinsleben ein wichtiger Anker in der Gemeinde ist. 60.000 Euro an Förderungen wird es daher auch weiterhin geben. Und nicht nur das: Ein Vereinsbus wurde heuer angeschafft, auf den alle Vereine zurückgreifen können. Neuigkeiten gibt es auch vom Gemeindeparkplatz. Da gehen gerade drei Ladesäulen in Betrieb. „Das war ein Wunsch der Bevölkerung“, berichtet die Ortschefin. Eine große Photovoltaik-Anlage am Dach der Gemeinde liefert den Strom. Diese wurde über Anteilscheine der Bevölkerung finanziert, eine weitere ist angedacht.

Über neues Material darf sich die Feuerwehr freuen. Um 57.000 Euro wird eine Schlauchwaschanlage angeschafft. „Auch andere Feuerwehren können diese nutzen. Nicht jeder braucht was Eigenes.“ 

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