03.02.2003 12:10 |

Weißer Oleander

Weißer Oleander: Wenn das Leben voll zuschlägt

Regisseur Peter Kosminsky verfilmte Jane Finchs Roman „Weißer Oleander“ und erzählt damit die faszinierende Entwicklungs-Geschichte einer einzigartigen jungen Frau, die aus ihrem Unglück neue Kraft schöpft und kämpft.
Die 15-jährige Astrid Magnussen hat sichlängst an die Launen und Eskapaden ihrer Mutter gewöhnt,denn Ingrid lebt nach eigenen Regeln. Als die exzentrische Künstlerinerfährt, dass ihr Lebensgefährte Barry sie verlassenwill, dreht sie durch: Sie vergiftet den Geliebten mit einem tödlichenOleander-Extrakt. Ingrid wird verhaftet und vom Gericht zu einer35-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Hauptleidtragendedieses Verbrechens aus Leidenschaft ist ihre Tochter Astrid, dienach der Inhaftierung der Mutter die typische Karriere eines Waisenkindesantritt. Für sie beginnt eine lange, von Schicksalsschlägengeprägte Odyssee durch unterschiedlichste Pflegefamilien.
 
Aus dem Schatten befreien
So landet sie bei der bibelfesten Ex-Stripperin Starr,der fürsorglichen, aber neurotischen Schauspielerin Claire,der abgebrühten Immigrantin Rena und zwischendurch auch malim Heim. Doch Astrid wächst mit jeder neuen Herausforderung.Allmählich reift sie zu einer selbstbewussten jungen Frauheran. Aber um ihren Platz im Leben einnehmen zu können,muss sie sich erst selbst finden. Erst unter der liebevollen Obhutder unglücklich verheirateten Claire findet Astrid die Kraftund Reife, sich aus dem Schatten der übermächtigen Mutterzu befreien, die sogar vom Gefängnis aus mit Argusaugen überdie Entwicklung ihrer Tochter wacht und in Astrids Leben die Fädenzieht...
 
Ab 7. Februar in den österreichischen Kinos!
Samstag, 15. Mai 2021
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