Seit mittlerweile 60 Jahren gibt es das Ausbildungszentrum des Bundesheeres. Es ist das einzige für das gesamte Bundesgebiet.
Das Militärhundezentrum (MilHuz) Kaisersteinbruch ist die Einrichtung des Bundesheeres für Zucht, Aus- und Weiterbildung, Einsatz und Überprüfung der Diensthunde in ganz Österreich. Mit rund 2000 aus Eigenzucht stammenden Rottweilern, im MilHuz werden zu 90 Prozent Rottweiler gezüchtet, und 2500 registrierten Hunden ist es der größte Rottweilerhalter weltweit.
Daneben werden deutsche und belgische Schäferhunde ausgebildet und seit mehr als fünf Jahren findet man auch Labradore im Ausbildungszentrum. Aktuell gibt es in Österreich 173 Militärhunde und 129 Militärhundeführer.
Das Militärhundewesen in Österreich hat lange Tradition. Bereits in der K.&K. Monarchie zu Beginn des Ersten Weltkrieges hat man den hohen Nutzen von Diensthunden erkannt. Bis zum Ende des Krieges standen rund 2000 Militärhunde im Dienste des Kaisers. Am 15. Juni 1964 wurde die damalige Militärhundestaffel unter der Führung des Festungskommandos Bruckneudorf aufgestellt. Durch großartige Arbeit seit dieser Zeit erfährt das MilHuz Kaisersteinbruch auch international große Anerkennung. Seit 2018 besteht eine Ausbildungsunterstützung für Ghana. Ziel ist es die Errichtung eines Kompetenzzentrums für Diensthunde in Westafrika zu unterstützen.
Militärhundezentrum feiert den 60er mit Bevölkerung
Am 14. August gibt es ab 10 Uhr einen Tag der offenen Tür in Kaisersteinbruch. Um 10.15 Uhr findet eine Rochusfeier statt, um 13 und 16 Uhr gibt es eine Leistungsschau der Militärhunde, um 14, 15 und 17 Uhr eine Führung durch das Militärhundezentrum.
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