Keine Olympia-Medaille

Lukas Weißhaidinger geht im Diskus-Finale leer aus

Olympia
07.08.2024 21:30
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Im hochklassigsten Diskuswurf-Finale der olympischen Geschichte hielt Österreichs Leichtathletik-Star Lukas Weißhaidinger stark mit – aber auch seine tollen 67,54 m reichten am Ende nicht zu der erhofften Medaille. In seinem dritten Olympiafinale belegte er nach Rio 2016 (Sechster) und Tokio 2021 (Bronze) den ausgezeichneten fünften Platz.

Gold holte sich sensationell Roje Stona aus Jamaika mit dem neuen olympischen Rekord von 70,00 m. Weltrekordler Mykolas Alekna aus Litauen musste sich selbst mit 69,97 m mit Silber begnügen. Damit verfehlte er seinen Traum, wie sein Vater Virgilijus Alekna Olympiasieger (2000 und 2004) zu werden, hauchdünn. Auch wenn er mit seinen 69,97 m den Olympiarekord seines Vaters (69,89) zwischenzeitlich verbessert hatte, aber wenig später von Roje Stona übertroffen wurde. Bronze holte Matthew Denny, der in Tokio 2021 Vierter gewesen war, mit 69,31 m vor Ex-Weltmeister Kristjan Ceh (Slo/68,41).

Roje Stona
Roje Stona(Bild: AFP/Kirill KUDRYAVTSEV)

Nerven behalten
Dahinter aber schon als starker Fünfter Lukas Weißhaidinger! Begonnen hatte das Finale für ihn alles andere als gut. Sein erster Versuch landete nur bei 60,02 m, da war nach dem ersten Durchgang sogar nur Letzter. Aber der Oberösterreicher, längst erfahren bei Großveranstaltungen behielt die Nerven, schleuderte seinen 2 kg schweren Diskus gleich im nächsten Versuch auf 67,54 m, damit hatte er das Finale der besten Acht schon sicher. Diese Weite konnte Luki zwar nicht mehr verbessern, aber auch sein dritter Finalauftritt auf der olympischen Bühne war äußerst stark!

Lukas Weißhaidinger
Lukas Weißhaidinger(Bild: GEPA)

Längst ist er ja der erfolgreichste österreichische Leichtathlet aller Zeiten! Nach Bronzemedaillen bei Olympia, WM und EM hatte er heuer bei der EM sogar Silber geholt. Und in Paris legte sich Weißhaidinger auch schon fest: „Ich mache weiter bis zu den Spielen in Los Angeles 2028!“

Gogl-Walli auf Platz 19
Susanne Gogl-Walli schied im Semifinale über 400 m aus. Mit 51,19 Sekunden belegte sie gesamt den 19. Platz. Um einen Rang besser als in Tokio 2021.

Endstand, Männer, Diskuswurf:
1. Roje Stona (JAM) 70,0 m
2. Mykolas Alekna (LTU) 69,97
3. Matthew Denny (AUS) 69,31
Weiter:
5. Lukas Weißhaidinger (AUT) 67,54

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